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Armbinde für sehbehinderte und blinde Menschen

Schwarzer Mann mit Langstock auf gelbem Hintergrund, links und rechts davon reflektierende Streifen - Bild in einem neuen Fenster vergrößern Die gelbe Armbinde mit den drei im Dreieck angeordneten schwarzen Punkten war seit Jahrzehnten als Verkehrsschutzzeichen für sehbehinderte und blinde Menschen in Österreich und in geringerem Ausmaß in den angrenzenden deutschsprachigen Ländern gebräuchlich.

Bereits seit längerer Zeit bestand der Wunsch von zahlreichen sehbehinderten und blinden Menschen in Österreich, eine Armbinde in neuem Design und modernen Stoffqualitäten zu entwickeln, die auch bei Dunkelheit besser erkennbar ist. Zugleich sollten die stigmatisierenden drei schwarzen Punkte durch ein anderes, eindeutiges und international möglichst gleichartiges Symbol ersetzt werden.

Vor allem in Südwesteuropa wurde seit einiger Zeit als Symbol für Sehbehinderte und Blinde ein "Mensch mit Langstock" verwendet.

Mitte Oktober 2003 wurde in Wien im Rahmen einer Pressekonferenz die neue Armbinde präsentiert.

Um den Regelungen in der Österreichischen Straßenverkehrsordnung zu entsprechen sowie die gute Sichtbarkeit zu erhalten, wurde die gelbe Farbe der Armbinde beibehalten. Silbrig reflektierende Aufdrucke als Streifen am oberen und unteren Rand der Schleife sollen zusätzlich die Sichtbarkeit bei Dunkelheit erhöhen und dadurch die Verkehrssicherheit des Trägers verbessern. Als Symbol ist auf der gelb fluoreszierenden Schleife in Schwarz ein "Mensch mit Langstock" abgebildet.

Schwarzer Mann mit Langstock auf gelbem Hintergrund, darunter die Aufschrift "Blindenführhund" - Bild in einem neuen Fenster vergrößern Mit den neuen Armbinden für blinde und sehbehinderte Personen wurde auch die Kenndecke für Blindenführhunde (schwarzer Mann mit Stock auf gelbem Hintergrund) präsentiert.

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